Zurück zur Übersicht 19.10.2026
Eine abwechslungsreiche und erlebnisreiche Studienfahrt führte die Studierenden der 01TFS1 und 02TFS1 zur Jugendbildungsstätte Volkersberg in der Rhön. Im Mittelpunkt der zweitägigen Fahrt standen neben dem Thema „Lernen lernen“ vor allem Teambuilding, gemeinschaftliche Erfahrungen und die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls.
Zu Beginn beschäftigten sich die Studierenden in verschiedenen Workshops mit unterschiedlichen Lernmethoden und der Frage, wie Lernen effektiver und nachhaltiger gestaltet werden kann. Dabei wurden die eigenen Lerngewohnheiten reflektiert und neue Strategien für den schulischen Alltag vermittelt. Besonders für angehende Technikerinnen und Techniker ist die Fähigkeit zum selbstständigen und strukturierten Lernen von großer Bedeutung.
Ergänzt wurden die Workshops durch verschiedene Teambuilding-Aufgaben. Hier waren Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsames Problemlösen gefragt. Die Aufgaben zeigten, dass unterschiedliche Fähigkeiten innerhalb einer Gruppe eine wertvolle Stärke darstellen können. Gleichzeitig boten sie die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Ein besonderes Highlight war das Bogenschießseminar. Neben dem sportlichen Aspekt wurde dabei auch ein mathematischer Zusammenhang deutlich. Anhand der Flugbahn der Pfeile konnte die parabelförmige Flugbahn anschaulich dargestellt werden. Dadurch wurde Mathematik einmal auf eine ganz andere Art erlebbar. Die Studierenden konnten erkennen, dass mathematische Modelle nicht nur im Unterricht vorkommen, sondern auch in praktischen und alltäglichen Situationen eine Rolle spielen. Die Verbindung von Theorie und Praxis machte den mathematischen Inhalt besonders greifbar.
Am Abend stand ein gemeinsamer Grillabend auf dem Programm. In entspannter Atmosphäre bot sich hier die Gelegenheit, sich abseits des Unterrichts besser kennenzulernen. Besonders das gegenseitige Kennenlernen der neuen Technikerstudierenden und des Oberstufenjahrgangs stand im Vordergrund. Bei Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten konnten erste Kontakte geknüpft und die Klassengemeinschaft weiter gestärkt werden.
Am zweiten Tag wartete mit einem Orientierungslauf eine weitere Herausforderung auf die Teilnehmer. Das Ziel musste ohne moderne Navigationsmittel gefunden werden. Smartphone und GPS waren dabei keine Hilfe – gefragt waren stattdessen Orientierungssinn, Kommunikation und gemeinsames Planen. Die Aufgabe verdeutlichte auf praktische Weise, wie wichtig es ist, Informationen auszutauschen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und sich aufeinander verlassen zu können.
Den Abschluss der Studienfahrt bildete der Besuch des Klosters Kreuzberg. Nach den zahlreichen Aktivitäten der vergangenen zwei Tage konnten die Studierenden die Fahrt bei deftiger fränkischer Wirtshausküche gemütlich ausklingen lassen. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, die gemeinsamen Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen.
Insgesamt war die Studienfahrt eine gelungene Kombination aus fachlichem Lernen, persönlicher Entwicklung und gemeinschaftlichem Erleben. Die verschiedenen Aktivitäten sorgten nicht nur für viel Spaß und Abwechslung vom normalen Schulalltag, sondern förderten gleichzeitig wichtige Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Besonders die gemeinsamen Herausforderungen und Erlebnisse trugen dazu bei, das Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühl der 01TFS1 und 02TFS1 zu stärken. Die Fahrt zeigte eindrucksvoll, dass Lernen nicht ausschließlich im Klassenraum stattfinden muss. Durch die Verbindung von theoretischen Inhalten, praktischen Erfahrungen und gemeinschaftlichem Handeln konnten die Studierenden neue Erfahrungen sammeln und wertvolle Impulse für ihren weiteren schulischen Weg mitnehmen.
Die Studienfahrt zum Volkersberg bleibt damit als gelungene Mischung aus Lernen, Teamarbeit und Gemeinschaft in positiver Erinnerung.